Welche Unterstützung können Sie erwarten?

Zusammen mit unseren Kooperations-Partnern bieten wir einen umfassenden Service zur Entwicklung, Einführung und Begleitung von Kunststoff-Recycling-Projekten.

Für Kunststoffproduzenten ist Recycling mit einem geringeren Absatz verbunden und das energetische Verwerten (Verbrennung) wird darum favorisiert. Wenn es dafür auch noch Recyclingquoten gibt, kann der Status Quo gehalten werden.
Darum interessieren sich in der Regel Kunststoff-verarbeitende Betriebe (eigene Produktionsabfälle) und Recycling-Firmen (mechanische Verfahren, die an Grenzen stoßen) für den CreaSolv® Prozeß.
Auch OEMs (Original Equipment Manufacturer) suchen nach Lösungen, wie man post-consumer Kunststoffabfälle von Schadstoffen befreien kann, weil mechanische Verfahren hier versagen und nur noch die Verbrennung bleibt oder der illegale Export in Entwicklungsländer.

Allen Interessenten gemeinsam ist, daß die chemische Verfahrenstechnik normalerweise nicht zu ihren Kernkompetenzen und Anlagentechnik gehört. Da die Eintrittsbarriere für solche Unternehmen also sehr hoch ist, deckt die mögliche Unterstützung die gesamte Palette vom Labor bis zum fertigen Werk ab und kann je nach Kundenbedürfnis abgerufen werden.

 

Die CreaCycle GmbH wurde 2002 als Start-up gegründet und offeriert spezielle CreaSolv® Formulierungen zum Lösen und Recyceln von Kunststoffen, die im CreaSolv® Prozeß zum Einsatz kommen. Dieses Verfahren beruht auf der „selektiven Extraktion“ und wurde gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV) in Freising entwickelt1).

Die selektive Extraktion ist ein allgemein bekanntes chemisches Reinigungsverfahren und die Verwendung zum Kunststoff-Recycling basiert auf dem Wissen, daß verschiedene organische Lösemittel wie Tetrahydrofuran (THF), Xylol, Methylethylketon (MEK) oder Dichlormethan (DCM) bestimmte Polymere auflösen können2). Andere typische Lösemittel sind Cyclohexan, Cyclohexanon, Aceton und Limonen.
Der Vinyloop®-Prozeß ist das wohl bekannteste Beispiel einer industriellen Umsetzung und man betreibt ihn bereits seit 2002 mit eines Jahreskapazität von 10.000 Tonnen, wobei PVC in MEK gelöst und recycelt3) wird. Die Ökobilanz11) belegt, daß durch das Recycling das Treibhauspotential um 40% und der Primärenergiebedarf um 47% im Vergleich zur Neuproduktion gesenkt wird12,13) und eine kritische Prüfung durch DEKRA bestätigt die Konformität mit ISO-Normen.

Da die für die selektive Extraktion üblicherweise eingesetzten Lösemittel ein sehr hohes Gefährdungspotenzial aufweisen, hat sich CreaCycle auf die Verwendung von Lösemitteln spezialisiert, die ein möglichst geringes Risiko für den Anwender und die Umwelt bedeuten, um so eine sichere Kreislauf-Wirtschaft zu ermöglichen.
Für den Investor bedeutet dies Kosteneinsparungen bei der Anlagenausrüstung. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die kommerzielle Verfügbarkeit der CreaSolv® Inhaltsstoffe, denn der Fokus liegt auf der kommerziellen Umsetzung und nicht auf dem wissenschaftlichen Beweis.

Das Fraunhofer Institut IVV ist auf die Prozeßentwicklung für den patentrechtlich geschützten CreaSolv® Prozess, einem Lösemittel-basierenden Recyclingverfahren spezialisiert.

Dort wo die üblichen Trennmethoden versagen, liegen die Herausforderungen für dieses Verfahren:

  • Kunststoff-Abfälle
  • Kunststoff-Kunststoff-Verbund-Abfälle
  • Kunststoff-Metall-Verbund-Abfälle

Die EPC Gruppe offeriert umfassende Kompetenz im Chemieanlagenbau (Polymerisation), die von der Verfahrenstechnik, Planung und Erschließung bis zur Realisierung reicht.

Sie ist somit der ideale Partner, um den CreaSolv® Prozess vom Technikums- in den Produktions-Maßstab zu führen und Kooperationspartner der CreaCycle GmbH seit 2002.

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