Kunststoffe 07/2012, Seite 72 - 75

Werte wiedergewinnen - Recycling

Lösemittelbasierte Verfahren bieten neue Ansätze für ein ökonomisch interessantes Recycling thermoplastischer Stoffverbunde. Diese lassen sich sowohl für Produktionsabfälle als auch für End-of-Life-Produkte anwenden. An zwei Fallbeispielen wird beschrieben, wie sich durch Wiedergewinnung von u.a. Polyamid und ABS bzw. ABS-Blend Rohstoffverluste minimieren lassen. Das entlastet gleichzeitig die Umwelt.

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Bundesministerium für Bildung und Forschung
"KMU innovativ" Projektblätter - Stand April 2012

Reststoffe aus Shredderrückständen als Quelle hochwertiger Kunststoffprodukte (Poly-Ressource)

In den vergangenen Jahrzehnten wurden Stahl, Glas, Holz und andere Werkstoffe mit steigendender Tendenz durch Kunststoffe ersetzt. Der Bedarf an hochwertigen Kunststoffen für technische Produkte ist weiterhin stark steigend. Die fossilen Rohstoffe für die Kunststoffproduktion, insbesondere Erdöl, sind jedoch begrenzt. Deshalb richtet sich der Fokus aktueller Forschungsarbeiten auf Möglichkeiten, aus Abfällen Kunststoffe wiederzugewinnen und einer hochwertigen Verwertung zuzuführen.

DBU aktuell Nr. 2 / Februar 2012 

Informationen aus der Fördertätigkeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Neues Recyclingverfahren für technische Bürsten

Eine deutliche Umweltentlastung kombiniert mit einer guten Wirtschaftlichkeit durch die Substitution von Neuware, das bietet ein innovatives Recycling für die Schleiffilamente technischer Bürsten, das von der CreaCycle GmbH (Grevenbroich) in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV) in Freising entwickelt wurde.


Fraunhofer Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung

Leistungen und Ergebnisses 2010/2011

Geschäftsfeld "Kunststoff-Recycling", Seite 11, 58-61 (Auszug)

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Recycling Magazin 20 / 201; Seiten 18 - 19

Siebenfache Effizienz

ALTKUNSTSTOFFE – Beim CreaSolv®-Prozess werden aus Shredderrückständen hochwertige Polymerrezyklate gewonnen. Ein Verbundprojekt soll das Verfahren industriell umsetzen.

Das  Fraunhofer-lnstitut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV in Freising hat mit dem CreaSolv®-Prozess ein innovatives Kunststoff-Recyclingverfahren entwickelt, das ein hochwertiges Recycling für Kunststoffabfälle ermöglicht, die bislang werkstofflich nicht verwertbar waren. Dazu gehören Kunststoffe aus Elektroaltgeräten, Altautos und der Produktion von technischen Verbundmaterialien.

Fraunhofer IVV Mitteilung vom April 2010

Energie- und Ressourceneffizienzsteigerung durch Recycling von Schleifkorn und Polyamid aus Abfällen der Schleiffilamentproduktion mit dem CreaSolv®-Verfahren

Projektlaufzeit: 2009 bis 2011

Projektträger: Deutsche Bundesstiftung Umwelt DBU

Das verarbeitende Gerwerbe setzt in vielfältigsten Varianten technische Bürsten ein. Diese Bürsten sind beispielsweise mit Naturfasern, synthetischen Fasern (mit und ohne Schleifmittelbeladung) oder mit Metalldrähten besetzt. 

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