Es gibt nur wenige Beispiele für Kunststoff-Recycling, die einen Wiedereinsatz in der ursprünglichen Anwendung ermöglichen. Beim Polyester (PET) Flaschenrecycling wird dies durch den hohen Selektionsgrad erreicht. In der Regel verhindern die fehlende Sortenreinheit von Abfallströmen und/oder Additive eine hohe Produktqualität nach dem Recycling.

Hier bietet der CreaSolv® – Prozeß mit seiner hohen Selektivität neue Lösungsansätze, die natürlich aber nur Sinn machen, wenn sie einen ökonomischen und/oder technologischen Vorteil bieten, was einen Einsatz für billige Massenkunststoffe zur Herausforderung macht.

Expandiertes Polystyrol (EPS) und die  erneute Schäumbarkeit des Rezyklat ist eine hohe Herausforderung, aber auch ein Maß für die Effektivität eines Recycling-Verfahrens. Mögliche Transportkosteneinsparungen durch Lösung des EPS Abfalls böten dabei bei einen zusätzlichen Anreiz. Interessant sind hier stark verunreinigte EPS-Verpackungen wie Fischboxen und EPS-Isolierplatten im Baubereich, die bis 2015 mit Flammschutzadditiven ausgerüstet wurden, die heute verboten sind und solche Rückbau-Abfälle zukünftig zu "Gefährlichem Abfall" machen und ein mechanisches Recycling verhindern.

Der Bedarf an elektronischen Geräten steigt stetig aber für den post-consumer Kunststoffabfall gibt es außer der Verbrennung in speziellen Anlagen bisher keinen Recyclingansatz. Die verwendeten Kunststoffe enthalten bromierte Flammenschutzadditive und leider auch deren toxische Zerfallsprodukte, die ein Regranulieren ausschließen, da dieses thermische Verfahren den Gehalt der toxischen Bestandteile über die erlaubten Grenzwerte erhöhen und eine Wiederverwendung ausschließen würde.

Auch bei den Automobilen wird der Kunststoffanteil wachsen, um das Gewicht zu reduzieren und die Industrie vor das Problem wachsender Kunststoffabfälle stellen, wobei in der EU Verbrennen nicht als Recycling annerkannt wird. Da auch hier Flammschutzadditive eingesetzt werden, steht man wieder vor einem Schadstoffproblem bei der Wiederverwendung.

Verbundsysteme wie Kunststoff/Kunststoff oder Kunstoff/Metall sind weitverbreitet in der Automobil-, Sanitär-, Elektro(nik)- und Verpackungsindustrie, um nur einige zu nennen. Bei Metallverbunden ist man in der Regel nur an der Rückgewinnung der Metalle interessiert und bei den Verpackungen scheitert die mechanische Aufarbeitung in der Regel an Kombinationen verschiedener Kunststoffe.

Der CreaSolv® Prozeß - Die Lösung für unlösbare Probleme.

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