PlasTicker-News vom 26.04.2004 - Link

Der CreaSolv®-Prozess – Technologischer Durchbruch beim Recycling von Kunststoffen aus Elektroschrott

Jährlich fallen in Deutschland knapp 2 Millionen Tonnen Elektronikabfall an. Diese Menge entspricht einem vollgeladenen Güterzug von 2.000 km Länge: Von Flensburg bis nach Garmisch und wieder zurück. Ein Fünftel dieses Abfalls besteht aus Kunststoffen.
Diese Kunststoffe können nicht verwertet werden, vor allem weil sie als Abfallgemisch mit unerwünschten Flammschutzmitteln kontaminiert sind. Aufgrund ihrer Verschmutzung und Schadstoffbelastung sind sie als besonders überwachungsbedürftiger Abfall einzustufen und müssen teuer entsorgt werden, obwohl sie ein sehr großes Wertstoffpotential von etwa 400 Millionen Euro darstellen ...
...wenn die Schadstoffe entfernt werden könnten.

CreaCycle Informationblatt vom 11. Januar 2004

Recycling von Mobiltelefonen


Die WEEE Direktive erfordert neue Trenn-Technologien
Der Mobiltelefon-Sektor ist einer der am schnellsten wachsenden Märkte des IT Geschäfts. In den Jahren von 1995 bis 2001 vergrößerte sich die Anzahl deutscher Mobiltelefonbenutzer um den Faktor 15. Durch die rapide technologische Weiterentwicklung und der Rahmenbedingung, Handys alle zwei Jahre zu wechseln, wird in den kommenden Jahren mit einem sehr hohem Volumen von zu entsorgenden Mobiltelefonen gerechnet.

PlasTicker-News vom 14.01.2004 - Link

Industriepartner gesucht: Kunststoffrecyclate in Neuwarequalität

Mechanische Kunststoff-Regranulierung scheitert heute bei verschmutzten, nicht sortenreinen und mit unerwünschten Additiven und Kontaminanten belasteten Abfällen wie post-consumer EPS oder flammgeschützte Thermoplaste aus Elektro(nik)altgeräten.
Das am Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV (www.ivv.fraunhofer.de) entwickelte Verfahren zum werkstofflichen Kunststoffrecycling mittels selektiver Extraktion wurde in Zusammenarbeit mit der CreaCycle GmbH, Grevenbroich, optimiert. Es kann nun als CreaSolv®-Prozess im Rahmen zweier Forschungsprogramme in einer Technikumsanlage und einer industriellen Demonstrationsanlage umgesetzt werden.

„Cycle-PSE“ – Aperçu du projet Innonet 3578

1. Le projet
Le polystyrène expansible (PSE + XPS) – Plus connu sous le nom de marque Styropor® - est principalement utilisé dans la construction (75 %) à cause de ses bonnes capacités d’isolation, et dans l’emballage (16%) à cause de la bonne protection mécanique et électrique qu’il apporte. Les plaques d’isolation, les plaques Poroton®, les boites pour transports réfrigérés et les emballages d’articles électroniques sont quelques exemples des applications des 220,000 tons de PSE employées en Allemagne seulement.

Projekt-Porträt InnoNet-Vorhaben 3578 „EPS-Loop“

1. Das Projekt
Expandiertes Polystyrol (EPS + XPS), besser bekannt auch unter dem Produktnamen Styropor®, wird hauptsächlich im Baubereich (75 %) wegen seiner guten Wärmedämmung und im Verpackungsbereich (16%) wegen seiner guten Schutzeigenschaften gegen Stöße eingesetzt. Beispiele für Anwendungen sind Dämmplatten, Porotonziegel, Kühltransportkisten und Verpackungen von Elektronikartikeln. Allein in Deutschland werden jährlich ca. 220.000 t EPS verarbeitet.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Recyclingverfahrens, mit dessen Hilfe aus verschmutztem EPS-Abfall ein wiederaufschäumbares Polystyrol hergestellt werden kann.

Veranstaltung:
6. Internationaler Kunststofftag 2003 am 4. April 2003 in Berlin - bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.
Thema:
Lösemittelverfahren für das Kunststoffrecycling - EPS in CreaSolv®
Referent(en):
Dr. Gerald G. Altnau - CreaCycle GmbH, Grevenbroich und Dr. Andreas Mäurer - Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung, Freising

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