2008_autoschrott.jpgJedes Altauto ist eine Rohstoffquelle. Beim Altauto-Recycling enden die Polymere gemeinsam mit Staub, Metallresten und Textilflusen in der "Shredderleichtfraktion. Darin sind die Kunststoffe so bunt gemischt, daß sie bisher nicht wieder sortenrein aufgetrennt werden konnten und landen darum als Reduktionsmittel in Hochöfen. Dieses Problem haben Toyota Europe, SiCon GmbH und Fraunhofer IVV in einem Pilotprojekt (2006 bis 2007) aufgegriffen. 

Aus einer nach dem VW-SiCon -Verfahren produzierten kunststoffreichen Mahlgut-Fraktion wurde eine 8%-ige Polyolefinfraktion separiert, aus der mit dem CreaSolv® Verfahren Polypropylen und Polyethylen in so guten Qualitäten recycelt wurden, die einen Wiedereinsatz in der Automobil-Industrie erlauben. Es konnte demonstriert werden, daß eine Separation und Rückgewinnung hochwertiger Polyolefine (PE und PP) technisch und wirtschaftlich machbar ist. Dabei erlaubt der CreaSolv®-Prozeß auch eine Abtrennung von Schadstoffen, mit denen das Polymer im Shredderprozeß in Kontakt kommt.

Weitere Informationen

  • Kunststoffe vom Schottplatz - Fraunhofer Gesellschaft Mediendienst Nr. 11 - 2007 - link pdf
  • Ziel: "Virgin Qualität" - Sekundär-Rohstoffe 12/2007 - link pdf
  • Reine Kunststoffe aus Shredderrückständen - UmweltMagazin Jan - Feb 2008 - link pdf
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